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Was (wer) ist Bilderwerfer? Nicht nur Künstler haben bemerkt, dass derzeit sehr viel "Heiße Luft" verbreitet wird. Wo liegen die Werte? Na, vielleicht in der Schublade. Wer darf was warum zeigen? Wem gibt was noch etwas und warum? Was ist echt und was ist falsch? Was ist Echtzeit? Wer sind die Schauspieler, die Akteure, wer die Zuschauer, die Multiplikatoren, die Transporteure? An welchem Ort findet was statt? Was ist überhaupt ein Ort? Was ist real? Daniel Aschwanden und die Crew, die derzeit auch zwei behinderte Frauen inkludiert, spielt ein multimediales Spiel auf allen Ebenen, von der mit realen Personen in realen Räumen gesetzten Aufführung mit eingespielten Bildern auf Screens zur Reflektion dieser Bilder und Texte, Filme und Sounds auf den Monitoren und als Datenmenge im Internet. Ist das noch konsumierbar? Soll es überhaupt konsumierbar sein, wie und wo? Von der Flut der Bilder, die so viele Menschen fast mehr überfordert als amüsiert, von der Orientierungslosigkeit im Meer der Wünsche, Versuche, erzählt der Bilderwerfer. Das ist ein durchaus zeitgemäßes Ansinnen, aber es ist verdammt strapaziös. Zu allem Überfluss ufern die Aufführungen auch noch aus zu so was wie Lebenszeit, die man mitverbringen muss von 12 Uhr Mittags bis 12 Uhr Nachts zum Beispiel im MAK. Wer will das schon? Wir haben ja sowieso diese Bildschleudern ständig, jeden Tag...........nun ja, das ist es, nicht mehr und nicht weniger. Der Bilderwerfer zeigt uns was wir haben. Wollen wir das überhaupt? >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> |