Im Zusammenhang mit der VIENNAFAIR 2007, auf Einladung von T-B A21, boten CHICKS ON SPEED ein Kunstspektakel im GARTENBAU KINO, welches sich mit den Kunstregeln auseinander setzte und das recht operettenhaft und deftig, eine "Wiener Variante" zu Aufführungen wie sie die Gruppe, nun in Zusammenarbeit mit DOUGLAS GORDON und CHRISTOPHER JUST, schon in New York und Paris gezeigt haben.

Eingebaut hatten sie auch eine "SIGNIERUNG" eines berühmt/berüchtigten Fotos von Valie Export, von der Künstlerin, die in der ersten Reihe saß. PROMIS aller möglichen Couleurs waren ebenso zu Gast, wie eine bemerkenswerte Ansammlung von kühn gekleideten jungen Frauen und auch etwelchen jungen und auch nicht jungen Männern. Die Performances gingen recht flott dahin, vor einer Filmleinwand, die auch das was backstage ablief, mitlieferte. So feierte die Kunstszene Kritik hin oder her, sich selbst, samt Adabeis und neugierige Teens.

Die ÄSTHETIK war gewagt, und vor allem entsprach sie nicht dem was man sonst als "STYLISH" versteht. Im Kunstkontext ist diese Vorgehensweise nicht gerade neu, nur bei diesen "ART RULES" ging es lockerer zu. Die RITUALE wurden als PERFORMANCE mit UNTERHALTUNGSWERT enttarnt, das THEMA war KUNST, die REFLEKTION jedoch MUSICAL, oder auf wienerisch: Die neue "OPERETTE".